< Segelabenteuer der 7a am IJsselmeer
14.06.2019 10:40 Alter: 97 days

Felix Mitterer im Theater am Saumarkt


Am Freitag, den 10. Mai 2019 hatten wir das Glück, Felix Mitterer im Theater am Saumarkt zu treffen. Nach längerer Beschäftigung mit dem Buch ,,Kein Platz für Idioten“ im Rahmen des Deutschunterrichts erschien es uns, der 6a-Klasse, mehr als nur passend, diese Gelegenheit zu nutzen.

Der Tiroler Autor, Dramatiker und Schauspieler reiste anlässlich der Feldkircher Literaturtage und der Veröffentlichung seiner Autobiografie im letzten Jahr zu uns ins Ländle.

Die Lesungen der Literaturtage in Feldkirch beschäftigten sich mit der enorm vielfältigen Thematik ,,Heimat“. „Die Feldkircher Literaturtage sollen ein Versuch sein, den vielbelasteten Heimatbegriff zu demontieren, aus verschiedenen Blickwinkeln zu beschreiben und neu zu deuten“, so Marie-Rose Rodewald Cerha, Verantwortliche des Literatur Programms.

Auch die junge Autorin Theodora Bauer las aus ihrem neuesten Bestseller ,,Chikago“ und stellte sich später der geplanten Podiumsdiskussion.

Wie aus einem Drama gleichzeitig aus einer Komödie erzählte Mitterer aus seinem einzigartigen, anfangs sehr undurchschaubaren und zugegeben sehr komplizierten, schweren Leben, während das Publikum versuchte Zusammenhänge zu seinen bisher veröffentlichten Werken zu verstehen.

Die österreichische Literaturwissenschaftlerin Daniela Strigl eröffnete die Publikumsdiskussion mit einer Konfrontation Felix Mitterers zu seiner Einstellung zur Tourismusentwicklung in den gerühmten österreichischen Alpen. Unter anderem wurde im Zusammenhang auch Bezug auf seine berühmte Trilogie „Die Piefke-Saga“ genommen.

An Standpunkten fehlte es an diesem Abend auch nicht. „Ich bin kein Heimatdichter, das sagt nur Wikipedia!“, war wohl eine von mehreren prägnanten Aussagen und Antworten Mitterers.

Es war eine sehr spannende Erfahrung und zugleich ein amüsanter Abend, den die 6a-Klasse im Theater am Saumarkt genießen durfte.

Bericht/Mitarbeit: Felix Schertler, Sophia Marte und Thomas Willam
Bild: Michaela Fellacher und Carina Gächter