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12.06.2019 21:28 Alter: 73 days

Segelabenteuer der 7a am IJsselmeer


Logbuchbericht unserer Projektwoche …

 

Sonntag, 19. Mai 2019

Morgens um 7.00 Uhr trafen wir uns bei leichtem Regen am Bahnhof Feldkirch. Nach einer kurzen Busfahrt mit leckerem selbstgebackenen Kuchen in Schiffform fuhren wir mit dem Zug ab Memmingen über Ulm nach Köln, um schnell ein Selfie vom Kölner Dom einzufangen. Eine halbe Stunde später saßen wir schon wieder im ICE nach Amsterdam und um 20.00 Uhr erreichten wir schließlich unseren Hafen in Enkhuizen.

Dort wurden wir auf unserem Schiff „Welvaart“ vom Skipper Jonathan und der Matrosin Anja begrüßt. Nach kurzer Einführung in die Eigenheiten des Schiffes wurden die Zimmer eingeteilt und wir gingen in dem netten Städtchen Enkhuizen Abendessen. Nach einem langen Reisetag fielen alle müde ins Bett.

 

Montag, 20. Mai 2019

Gleich am Morgen um 7.30 Uhr wurde uns vom örtlichen Supermarkt das bestellte Essen für die kommende Woche angeliefert. Nach einem leckeren Frühstück und kurzer Segeleinführung ging es auch schon raus aufs Ijsselmeer. Die vier Segel auszupacken und zu hissen war unsere erste Aufgabe, bei der jeder mächtig mit anpacken musste.

Eine kurze Jause zu Mittag stärkte uns für die gefühlten 1000 Wenden. Später verkündete uns Jonathan, dass wir die Nacht vor Anker am Damm zum Wattenmeer verbringen werden. Somit endete der Tag mit einem gemütlichen Spieleabend und innigen Gesprächen unter Deck.

 

Dienstag, 21. Mai 2019

Nachdem wir die Nacht auf offener See verbracht hatten, passierten wir die Schleuse zwischen dem Ijsselmeer und der Nordsee. Dann hissten wir die Segel und nahmen Kurs Richtung Texel. Wir segelten bei starkem Wind und Wellen vier Stunden lang in Schräglage gegen den Wind. Mir vereinten Kräften und vielen nassen Hosen schafften wir es, dem „Zick-Zack“-Kurs unseres Kapitäns zu folgen.

Als wir am Nachmittag im Hafen „Oudeschild“ auf der Nordseeinsel Texel ankamen, stärkten wir uns mit Pfannkuchen und starteten eine Erkundungstour mit einem Einkauf, um unsere Speisekammer wieder zu füllen. Den Abend ließen wir wieder gemütlich auf dem Schiff ausklingen.

 

Mittwoch, 22. Mai 2019

Damit die Landratten sich von dem kalten, stürmischen Vortag erholen konnten, betraten wir das Festland und liehen uns Drahtesel aus. Das Ziel war der Strand auf der Rückseite der Insel. Da sich die Sonne aber immer noch nicht blicken lassen wollte, radelten wir bald weiter, um das Inselstädtchen „Den Burg“ zu erobern. Als wir gegen 17.00 Uhr wieder zurück am Boot waren, machten es sich alle auf dem Deck mit Musik gemütlich, um die ersten Sonnenstrahlen zu genießen.

Nach einem wie immer leckeren selbstgekochten Abendessen erklärte uns unsere Matrosin Anja, die zufällig Deutschlehrerin ist, den Literaturklassiker „Faust“ von Goethe, damit wir in der Folgewoche bei Prof. Gerster punkten können. So hatten unsere Begleitlehrer Erich Allgäuer und Natascha Rauch auch mal eine Ruhepause von uns.

 

Donnerstag, 23. Mai 2019

Bei endlich traumhaftem Sonnenschein und etwas angenehmeren Temperaturen holte uns Anja gleich nach dem Frühstück aus der Kombüse, um das schwere Schiff mit langen Eisenstangen und vereinten Kräften gegen den Wind vom Steg abzudrücken. Nach dem Segelsetzen sonnten wir uns an Deck und erreichten mit Rückenwind schon nach einer guten Stunde auf direktem Kurs die Schleuse. Dort teilte uns Anja mit, dass wir jetzt mit dem anderen Boot in der Schleuse einen Wettkampf machen, wer danach schneller wieder die Segel gehisst hat. Hochmotiviert nahmen wir diese Aufgabe an und stellten einen absoluten Rekord auf. Anja war natürlich mächtig stolz auf uns.

Zurück in Enkhuizen hieß es, Schuhe ausziehen und mit hochgekrempelten Hosen das Deck zu schrubben. Danach konnten wir nochmal in die Stadt, um dann den Abend beim GNTM-Finale ausklingen zu lassen.

 

Freitag, 24. Mai 2019

Heute mussten wir leider Abschied von der „Weelvaart“, Joni und Anja nehmen. Wir fuhren nach Haarlem zu unserem Hostel, luden ganz schnell das Gepäck ab, um noch so viel Zeit wie möglich in Amsterdam zu verbringen. Dort zog es uns zuerst zum Rotlicht-Viertel, wo aber um die Mittagszeit noch nicht viel los war.

Anschließend schlenderten wir durch die Seitengassen, interessante Geschäfte und aßen im Restaurant „Loetje“ am Fluss. Nachdem wir noch ein paar Sehenswürdigkeiten besichtigt hatten, kauften wir Souvenirs und fuhren zurück nach Haarlem.

 

Samstag, 25. Mai 2019

Nach einer langen Zugfahrt mit fünf Mal Umsteigen erreichten wir um 22.00 Uhr wieder unseren Heimathafen Feldkirch.

Trotz anfänglicher Kälte war es ein unvergesslicher Segeltörn und wir hatten viel Spaß zusammen!

 

Die Crew der 7a

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